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Brücken für Tiere

Wir Menschen haben uns ganz schön ausgebreitet auf der Erde. So sind zum Beispiel viele Autobahnen gebaut worden. Manchmal führt so eine Autobahn mitten durch den Lebensraum von Waldbewohnern wie Rehen oder Wildschweinen. Sie leben nämlich oft im Wald links und rechts der Autobahnen und können nicht von einem in den anderen Waldabschnitt wechseln.

Deshalb gibt es Brücken extra für Tiere. Mit viel Gras und Bäumen darauf. Sie heißen Wildbrücken und helfen wild lebenden Tieren, von einer Straßenseite auf die andere zu kommen. Dadurch können sie sich wieder freier bewegen. Aber: Wenn ein Tier krank ist und sich viel bewegt, dann steckt es schneller auch andere Tiere mit seiner Krankheit an.

Eine Krankheit ist zum Beispiel die „Afrikanische Schweinepest“. Für Menschen ist die Krankheit nicht gefährlich, aber Hausschweine und Wildschweine können daran sterben. Damit sich die Krankheit nicht so schnell ausbreitet, haben die Politiker manche Wildbrücken vorrübergehend geschlossen. Denn: Je weniger Tiere einander begegnen, desto weniger können sie sich gegenseitig anstecken. (25.01.2021)

Luftaufnahme einer Autobahn-Wildbrücke
Karlchen Adler
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