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Die Natur besser schützen

Hast du schon mal eine Sumpfschildkröte gesehen? Oder eine Würfelnatter? Wahrscheinlich eher nicht – denn sie sind in Deutschland vom Aussterben bedroht. So wie über 200 andere Tierarten. Seltene Tiere, Pflanzen und Landschaften sind durch uns Menschen bedroht – durch unsere Straßen, Autos und Umweltverschmutzung. Um sie zu schützen, gibt es das sogenannte Bundesnaturschutzgesetz.

Das Bundesnaturschutzgesetz gibt es schon seit 40 Jahren. Es legt zum Beispiel fest, wo in Deutschland Naturschutzgebiete sind und was Landwirte beachten müssen, wenn sie auf ihren Feldern arbeiten, um der Natur nicht zu schaden. Jetzt soll das Gesetz geändert werden. Das Ziel ist, die Natur im Wasser – besonders in der Nordsee und der Ostsee – und an Land besser zu schützen.

Die Vorschriften für den Schutz bestimmter Tier- und Pflanzenarten sollen zum Beispiel genauer werden, auch die Regeln für die Schutzgebiete in Naturparks. Außerdem soll es einen Verbund aller Biotope in Deutschland geben. Mit Biotop wird ein einheitlicher Lebensraum mit bestimmten Pflanzen- und Tierarten bezeichnet.

Über diese Änderungen sprechen die Politiker in dieser Woche im Bundestag. Mit dabei sind Experten etwa vom Bundesamt für Naturschutz und Vertreter der Waldbesitzer in Deutschland. Wenn du mehr über bedrohte Tier- und Pflanzenarten wissen willst, dann schau dich doch mal im Kinder-Bereich der NABU-Seite um. NABU steht für: Naturschutzbund Deutschland.

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Karlchen
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