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Essen ist kein Müll

Viele Menschen werfen Essen weg, obwohl es eigentlich noch gut ist. Das tun sie etwa, weil es auf dem Teller übrig bleibt. Manche werfen auch Milch oder Käse weg, weil sie glauben, die Sachen wären nicht mehr essbar. Oft stimmt das nicht. Das würde man merken, wenn man daran riecht oder vorsichtig probiert. Gegen die Verschwendung wollen die Politiker etwas unternehmen.

Im Bundestag haben Politiker die Ideen der Bundesregierung dazu vorgestellt. Bis zum Jahr 2030 sollen nur noch halb so viele Lebensmittel weggeworfen werden wie im Moment. Dabei sollen alle mithelfen: die Bauern und Unternehmen, die Lebensmittel herstellen und transportieren, auch die Läden und Restaurants, die sie verkaufen – und wir, die Verbraucher, die sie kaufen und essen. 

Ein Vorschlag war zum Beispiel, sogenannte „intelligente Verpackungen“ einzuführen, die die Farbe ändern, wenn ein Lebensmittel schlecht wird. Eine andere Idee war, dass Lebensmittel in kleineren Mengen angeboten werden. Es wurde besprochen, ob nicht mehr Abfälle an Tiere verfüttert werden könnten und ob generell zu viele Lebensmittel hergestellt werden.

Jeder Deutsche wirft im Durchschnitt 55 Kilogramm Essen weg. Das wären etwa 55 Tüten Milch. Ganz schön viel. Im Bundestag beschäftigt das Thema vor allem den Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft. Darin sitzen Abgeordnete, die sich damit besonders gut auskennen. Wie so ein Ausschuss arbeitet, erfährst du im Kuppelkucker-Video(25.2.2019)

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Karlchen
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