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Helfer in der Not

Hier bei uns in Deutschland hat es zum Glück seit über 70 Jahren keinen Krieg gegeben. Aber das ist leider an vielen Orten der Welt anders. Dort kämpfen Menschen gegeneinander und Unschuldige werden verletzt und getötet. Es gibt Leute, die aus Deutschland in solche Länder fahren, um zu helfen. Man nennt sie Krisenhelfer. Sie machen eine wichtige, aber auch gefährliche Arbeit.

Der Bundestag hat jetzt beschlossen, Krisenhelfer besser zu unterstützen. In Zukunft soll klarer geregelt sein, wie viel Geld sie für ihre gefährliche Arbeit verdienen, wie sie dabei versichert sind, wie viel Rente ihnen zusteht, wenn sie nicht mehr arbeiten können, und so weiter. Alle Abgeordneten waren sich einig, dass das wichtig ist. Das neue Gesetz wurde einstimmig beschlossen.

Manche Politiker hätten gerne noch mehr geändert. Sie wollten beschließen, dass Deutschland in Ländern, in denen Krieg herrscht, noch mehr hilft, ohne Soldaten dorthin zu schicken. Sie wollten auch festlegen, dass deutsche Krisenhelfer in Zukunft mehr dafür tun, Streit zwischen anderen Ländern zu verhindern. Darüber gab es im Bundestag aber keine Einigkeit und also kein neues Gesetz.

Für die Krisenhilfe in anderen Ländern ist zum Teil das Auswärtige Amt zuständig, Deutschlands Vertretung im Ausland. Das Auswärtige Amt hat eine eigene Internetseite für Kinder: kinder.diplo. Dort wird dir erklärt, was das Auswärtige Amt ist, wo auf der Welt es Krieg und Krisen gibt und wie Deutschland dort hilft.

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Karlchen
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