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Kennst du die Flatter-Ulme?

Manche Pflanzen haben lustige Namen. Es gibt zum Beispiel die Fetthenne. Und das Helm-Knabenkraut. Und die Flatter-Ulme. Die Flatter-Ulme ist dieses Jahr zum Baum des Jahres gekürt worden. Jedes Jahr gibt es eine Baumkönigin, die den Jahresbaum bekannter machen soll. Dieses Jahr heißt sie Caroline und macht eine Ausbildung zur Försterin. Im Bundestag hat sie die Flatter-Ulme vorgestellt. 

Die Flatter-Ulme wird ungefähr 35 Meter hoch. Sie heißt so, weil ihre Blätter so flatterig im Wind tanzen. In Deutschland ist sie nicht besonders häufig. Daran sind wir Menschen schuld. Denn die Flatter-Ulme mag nämlich feuchte Gebiete. Vor allem an Flüssen wächst sie gerne. Da wir aber viele feuchte Gebiete künstlich austrocknen, findet sie nicht mehr genug Lebensraum. 

Dabei ist die Flatter-Ulme eigentlich ein starker Baum: Anders als ihre Verwandten, etwa die Feld-Ulme oder die Berg-Ulme, stirbt sie nicht so schnell ab. Deshalb soll sie wieder mehr gepflanzt werden. Gerade in Städten, wo andere Bäume es nicht gut aushalten. Und natürlich besonders in Parks mit Seen. Für Tiere, Insekten und andere Pflanzen, die die Ulmen zum Leben brauchen, wäre das gut.   

Auf der Internetseite „Baum des Jahres“ könnt ihr mehr über die Flatter-Ulme und über die Bäume der letzten Jahre erfahren.  
(17.6.2019)

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