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Kinder fragen, Politiker antworten

Im Deutschen Bundestag in Berlin diskutieren normalerweise Erwachsene miteinander. Aber bald sollen dort auch Kinder mit Politikern ins Gespräch kommen. Der Bundestag plant nämlich eine „Kinderfragestunde“. Einmal im Jahr sollen zehn Schulklassen ins Parlament kommen und Mitgliedern der Bundesregierung Fragen stellen können.

Normalerweise befragen die Abgeordneten des Bundestages regelmäßig Vertreter der Bundesregierung. Die Parlamentarier können alles fragen, was sie wissen wollen. Und die Regierung muss antworten. Durch die Informationen können die Abgeordneten die Regierung gut kontrollieren. Das ist nämlich eine wichtige Aufgabe des Parlaments. 

Meist stehen Minister der Regierung bereit, um zu antworten, manchmal kommt auch die Bundeskanzlerin selbst. Es geht um alle möglichen Themen, um Umweltschutz, Gesundheit, Geld, andere Länder, und, und, und. So ähnlich wie bei den Großen ist auch die Kinderfragestunde gedacht: Kinder fragen, Politiker antworten. 

Matthias Seestern-Pauly ist der Chef der Kinderkommission im Bundestag. Er erklärt es so: „Mitreden ist für unsere Demokratie sehr wichtig. Eine wichtige Aufgabe des Bundestages ist es zu gucken, ob die Regierung ihre Arbeit gut macht. Deswegen können wir Abgeordneten die Regierung befragen.“ Und genau das sollen jetzt auch Kinder machen können. 

Die Kinderkommission, die auch KiKo genannt wird, hat ihre Ideen für die Kinderfragestunde aufgeschrieben. Die werden jetzt im Bundestag weiter besprochen. Mehr über die Kinderkommission erfährst du auf unserer KiKo-Seite.

(3.8.2020)

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Karlchen
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