Overlay

Kinder und das Internet

Das Internet kann sehr hilfreich sein. Man findet dort Film-Tipps, Informationen über Fußball-Vereine, Hausaufgaben-Hilfen... Das Problem ist: Manchmal findet man auch Videos, Fotos oder Texte, die dort eigentlich gar nicht stehen dürften, weil sie zum Beispiel jemanden beleidigen, zu Gewalt aufrufen oder Lügen verbreiten. Besonders Kinder müssen davor geschützt werden.

Deshalb hatte die Kinderkommission drei Experten in den Bundestag eingeladen, um mit ihnen darüber zu sprechen, wie Kinder sich sicher im Internet bewegen können. Ein Experte kam von Google, das ist eine große Internet-Suchmaschine. Er erzählte, dass Google mit Schulen zusammenarbeite, um Lehrern beim Medien-Unterricht zu helfen. So können sie den Kindern beibringen, worauf sie achten müssen. 

Eine Expertin von der Video-Plattform Youtube erzählte, dass es das Angebot Youtube Kids extra für Kinder gibt. Eltern können dort für ihre Kinder einstellen, wie lange sie auf der Seite bleiben dürfen oder welche Videos sie nicht sehen sollen. Darüber hinaus löscht Youtube auch selbst Videos, die gegen das Gesetz verstoßen. Die zu finden, ist allerdings nicht immer leicht, erklärte die Expertin. 

Der dritte Experte kam vom Deutschen Jugendinstitut. Er sprach darüber, wie Kinder im Internet ihre Meinung einbringen können. Als Beispiel nannte er Mitmach-Foren, etwa über Ideen für Spielplätzen in der eigenen Stadt. Es sei wichtig, meinte er, Kinder bei allen wichtigen Themen mit einzubeziehen, auch beispielsweise bei Umwelt- oder Schulfragen. 

Mehr über die Kinderkommission, die kurz KiKo genannt wird, und ihre Mitglieder erfährst du hier

(15.6.2020)

Auf dieser Seite sind im Moment keine Elemente zum Vorlesen markiert.
Karlchen
Karlchen
Willst du das Spiel wirklich beenden?