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Lauter rote Hände

Viele Politiker im Bundestag haben sich gerade die Hände rot angemalt. Warum das? Die roten Hände sollen zeigen: Ich bin dagegen, dass in manchen Ländern Kinder als Soldaten kämpfen müssen. Es gibt weltweit etwa 250.000 Kindersoldaten, die schreckliche Dinge erleben müssen. Daran erinnert der sogenannte Red Hand Day jedes Jahr. Red Hand Day ist Englisch und bedeutet: Rote-Hand-Tag.

Überall auf der Welt sammeln Menschen an diesem Tag rote Handabdrücke. Die rote Farbe sieht aus wie Blut und soll daran erinnern, wie viel Leid im Krieg geschieht. Die roten Handabdrücke werden an wichtige Politiker übergeben. Zum Beispiel an den Chef der UNO. Das ist ein Bündnis von 193 Ländern. Die roten Hände sollen sagen: Tu bitte etwas gegen Kindersoldaten!

Die Handabdrücke, die im Bundestag gesammelt wurden, werden auch an die UNO weitergegeben. Dort gibt es eine „Sonderbeauftragte für Kinder und bewaffnete Konflikte“. Die Abgeordneten fordern, dass sich alle noch stärker dafür einzusetzen, dass Kinder nicht im Krieg kämpfen müssen. Unter den Politikern, die ihren Handabdruck abgegeben haben, war auch die Familienministerin. 

Zum Red Hand Day im Bundestag hat die Vorsitzende der Kinderkommission eingeladen. Mehr über die Kinderkommission erfährst du hier. Und wenn du mehr über den Red Hand Day weltweit wissen willst, schau doch mal auf der Internetseite des Aktionstags vorbei. 
(14.2.2019)

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