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Politiker erinnern an Opfer

Wenn jemand gestorben ist, erinnern sich die Menschen oft mit Gedenkfeiern an den Toten. Eine Gedenkstunde fand auch diese Woche im Deutschen Bundestag statt. Nicht für einen einzelnen Menschen, sondern für viele – nämlich für alle, die im Zweiten Weltkrieg verfolgt und ermordet wurden. Den Krieg hatte Deutschland angefangen und sehr viele Menschen getötet.

Vor 75 Jahren war der Krieg dann zum Glück vorbei. Adolf Hitler, der zur Zeit des Zweiten Weltkriegs in Deutschland an der Macht war, ließ besonders viele jüdische Menschen verfolgen und töten. Nur weil sie Juden waren. Aber auch andere, zum Beispiel Menschen mit Behinderung. Sie alle wurden in Lager gesperrt, viele von ihnen kamen darin ums Leben. 

An diese schlimme Zeit erinnerten sich die Abgeordneten Bundestag diese Woche, so wie auch viele andere Menschen in Deutschland. An der Gedenkfeier nahmen auch der Bundestagspräsident und der Bundespräsident teil. Und noch ein wichtiger Gast kam in den Bundestag: der Präsident Israels. Israel ist ein kleines Land am Mittelmeer. Es liegt in der Gegend, die man „Naher Osten“ nennt. 

Israel wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet. Dort sollten jüdische Menschen in Frieden leben können. Im Bundestag forderte der Präsident Israels jetzt die Deutschen auf, wachsam zu sein, dass so etwas Schlimmes nie wieder passieren kann.
Mehr über die jüdische Religion kannst du auf der Politik-Seite für Kinder hanisauland erfahren. 
(30.1.2020)

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Karlchen
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