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Sport am Computer

Magst du Sport? Viele Kinder spielen Fußball oder Tischtennis, machen Judo, schwimmen oder tanzen. Das alles geht in einem Verein oder auch einfach so. Man kann aber auch Sport am Computer machen, und zwar mit Computerspielen. Das nennt man E-Sports. Das E steht für: elektronisch. Elektronischer Sport bedeutet also, dass Leute am Computer einen sportlichen Wettkampf gegeneinander austragen. 

E-Sports wird immer beliebter. Es gibt Mannschaften, Wettkämpfe mit Zuschauern und viele Menschen verdienen mit Sportspielen am Computer auch Geld. Aber nicht jeder findet, dass das als richtiger Sport gilt. Im Bundestag wurde jetzt darüber diskutiert, ob E-Sports genauso ernst genommen und gefördert werden sollte wie jeder andere Sport. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat genau das gefordert. 

Im Antrag der Grünen steht zum Beispiel, dass Menschen, die im Bereich E-Sports etwa als Trainer arbeiten, genauso vom Staat unterstützt werden sollten wie Leute, die in einem anderen Sportverein arbeiten. Ein anderer Vorschlag: E-Sportler, die aus dem Ausland für einen Wettbewerb nach Deutschland kommen, sollen leichter einreisen können.

Nach der Diskussion im Parlament berät jetzt der Sportausschuss weiter über das Thema. Er ist eine von vielen Arbeitsgruppen im Bundestag, die mit Experten sprechen und dann Empfehlungen abgeben. Wie die Ausschüsse genau arbeiten, erfährst du in unserem Erklärvideo.

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Karlchen
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