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Wenn Familien ein fremdes Kind aufnehmen

Manche Kinder leben nicht bei ihren richtigen Eltern. Das kann verschiedene Gründe haben. Zum Beispiel können manche Eltern sich nicht um ihr Kind kümmern, weil sie sehr schwer krank sind. In so einem Fall ist es für das Kind vielleicht besser, wenn es adoptiert wird. Das bedeutet, dass eine andere Familie das Kind bei sich aufnimmt und es großzieht, als wäre es ihr eigenes. 

So eine Adoption ist für Familien ganz schön kompliziert. Sie müssen sehr viele Papiere ausfüllen. Und sie müssen viele Gespräche mit Experten führen. Die Experten überprüfen, ob die Familie dem Kind auch ein sicheres, liebevolles Zuhause geben kann. Die Abgeordneten im Bundestag haben vor Kurzem darüber gesprochen, wie man Familien, die adoptieren wollen, noch besser unterstützen kann.  

Ein Vorschlag war, dass alle Familien vor und während der Adoption regelmäßig beraten werden sollen. Und auch nachdem sie das Kind zu sich genommen haben, soll ihnen jemand zur Seite stehen, der ihre Fragen beantwortet. Das gilt auch für Eltern, die Kinder aus anderen Ländern adoptieren. Denn das ist mindestens genauso kompliziert, wie ein Kind aus Deutschland aufzunehmen.  

Übrigens hat jedes Kind ein Recht darauf, bei seinen Eltern aufzuwachsen. Wenn das aber nicht möglich ist, muss der Staat dafür sorgen, dass jemand anders sich um das Kind kümmert. Zum Beispiel Adoptiveltern. Welche Rechte Kinder sonst noch haben, erfährst du auf der Seite Kinder-Ministerium
(3.2.2020)

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Karlchen
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