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Wenn Sportler schummeln

Bei einem Wettrennen gewinnt der Schnellste, klar. Dabei muss es klare Regeln geben: Alle rennen gleichzeitig los, alle legen den gleichen Weg zurück, niemand schummelt. Sonst wäre es kein fairer Wettkampf. Aber sogar bei Profi-Sportlern kommt es vor, dass jemand schummelt. Manche Sportler nehmen verbotene Mittel ein, die sie schneller, stärker, besser machen. Doping nennt man das. 

Doping ist verboten. Wenn ein Sportler dabei erwischt wird, wird er bestraft. Er darf nicht mehr an Wettkämpfen teilnehmen und muss eine Geldstrafe bezahlen. Das steht im Anti-Doping-Gesetz. Im Bundestag wurde jetzt von Experten diskutiert, ob dieses Gesetz noch strenger sein sollte. Dafür gab es verschiedene Ideen. 

Eine Idee war, dass Trainer und Ärzte, die Sportler beim Doping helfen, auch bestraft werden. Manche Experten fanden, sie dürften nicht mehr in ihrem Beruf arbeiten. Eine andere Idee war, dass Sportler, die gedopt haben, weniger hart bestraft werden, wenn sie die Wahrheit sagen. Die Experten meinten auch, es sollte mehr Stellen geben, die sich um die Bestrafung von Doping-Fällen kümmern. 

Zu der Experten-Runde hatte der Sport-Ausschuss eingeladen. Das ist eine Gruppe von Abgeordneten, die sich besonders gut mit Sport-Themen auskennen. Mehr über die Ausschüsse im Bundestag und ihre Arbeit erfährst du in unserem Video
(18.11.2019)

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Karlchen
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