(18.06.2026) Der Deutsche Ethikrat hat einen Bericht vorgestellt. Es geht um Kinder und Jugendliche in der digitalen Welt. Also zum Beispiel um soziale Medien, Online-Spiele, Chats und KI-Programme.
Der Ethikrat ist eine Gruppe von Fachleuten. Sie beraten die Politik bei schwierigen Fragen, zum Beispiel: Wie können Kinder im Netz besser geschützt werden, ohne sie ganz auszuschließen? Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hatte den Ethikrat im Oktober 2025 um Rat gebeten. Am 11. Juni wurde der Bericht mit 13 Vorschlägen an die Bundestagspräsidentin übergeben.
Besserer Schutz im Internet (2 von 3)
Der Ethikrat sagt: Ein komplettes Verbot von sozialen Medien für alle Kinder und Jugendlichen ist keine gute Lösung. Denn Kinder nutzen das Internet auch, um mit Freunden zu schreiben, sich zu informieren oder Hilfe zu finden.
Trotzdem sieht der Ethikrat auch viele Gefahren. Dazu gehören Mobbing im Internet, Betrug, Werbung und Inhalte, die Kindern Angst machen können. Auch KI-Chatbots können gefährlich sein, wenn sie falsche oder schädliche Antworten geben.
Besserer Schutz im Internet (3 von 3)
Der Ethikrat fordert: Internet-Firmen müssen Kinder besser schützen. Apps sollen nicht so gebaut sein, dass Kinder nur schwer aufhören können, sich mit ihnen zu beschäftigen. Auch Eltern sollen bessere Hilfe bekommen. Zum Beispiel durch einfache Einstellungen am Handy. Damit können Eltern festlegen, welche Apps wie lange genutzt werden.
Außerdem sollen Kinder und Jugendliche mitreden. Denn es geht um ihren Alltag. Der Ethikrat sagt: Schulen sollen sichere Umgebungen ohne Handy schaffen. Pausen sollen wieder die Zeit für Gespräche, Spiele und Bewegung sein.