(22.01.202) Am 24. Januar ist internationaler Tag der Bildung. Dieser Tag soll daran erinnern, wie wichtig Lernen und der Zugang zu Wissen für alle Menschen ist. Denn was für Kinder in Deutschland normal ist, gilt in anderen Ländern oft nicht: Viele Millionen Kinder auf der Welt können nicht zur Schule gehen. Ein wichtiger Vertrag ist deshalb die Kinderrechtskonvention. In dieser steht zum Beispiel, dass Kinder das Recht auf Bildung haben.
Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung (2 von 3)
Heute schauen wir uns dieses Recht auf Bildung genauer an: Kinder dürfen zur Schule gehen und etwas lernen. Doch an vielen Orten der Welt ist das nicht so einfach. Oft fehlt das Geld, es gibt keine Schule in der Nähe oder Kinder müssen arbeiten. Deshalb steht in der Kinderrechtskonvention: Jedes Kind hat das Recht auf Zugang zu Bildung. Die Grundschule soll kostenlos sein. Und auch weiterführende Schulen sollen für alle Kinder offen sein – egal, ob ein Kind arm oder reich ist. Schulen sollen sichere Orte ohne Gewalt sein. Und die Rechte der Kinder sollen dort geachtet werden.
Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung (3 von 3)
In einem weiteren Artikel der Kinderrechtskonvention steht: Jedes Kind hat das Recht auf bestmögliche Bildung. Das bedeutet: Kinder sollen in der Schule gut gefördert werden. Sie sollen ihre Talente entdecken und ihre Fähigkeiten entwickeln können. Bildung soll helfen, die eigenen Rechte zu verstehen. Und Kinder sollen lernen, andere Menschen zu respektieren – auch wenn sie anders leben oder aus einem anderen Land kommen.
Auch die Kinderkommission im Bundestag setzt sich für die Rechte von Kindern ein. Mehr zur Arbeit der Kinderkommission könnt ihr hier nachlesen.