(26.03.2026) Viele Eltern posten Fotos von ihren Kindern im Internet: beim Spielen, beim Lachen, beim Weinen und davon, wie sie erwachsen werden. Das passiert jeden Tag und überall auf der Welt. Doch Kinderfotos gehören nicht ins Internet, sagen die Mitglieder der Kinderkommission. Sie haben neue wichtige Informationen zu den Folgen von „Sharenting“ vorgestellt. So nennt man es, wenn Eltern Bilder und private Informationen über ihre Kinder online teilen.
Kinder im Netz besser schützen (2 von 4)
Einmal im Internet veröffentlicht, sind Fotos oft für immer dort zu finden. Auch fremde Menschen können sie sehen, speichern oder an andere Personen weiterleiten. Manche Bilder landen sogar auf Seiten, die für Kinder gefährlich werden können. Private Informationen, wie der Wohnort oder die Adresse der Schule, können von Fremden gefunden werden. Außerdem kann es sein, dass sich junge Menschen später schämen, wenn andere Leute ihre Bilder aus der Kindheit finden.
Kinder im Netz besser schützen (3 von 4)
Die Kinderkommission sagt: Kinder brauchen mehr Schutz – auch im Internet. Sie sollen mitbestimmen dürfen, ob ein Foto gepostet wird und wer es sehen darf. Schließlich geht es um ihr eigenes Leben. Die Fachleute fordern auch, dass Eltern nicht alles posten sollen. Auch die Internetseiten sollen private Informationen besser schützen. Und vor allem: Kinder sollen ihre Rechte besser kennen.
Kinder im Netz besser schützen (4 von 4)
Ihr habt ein Recht auf Privatsphäre. Darum möchte sich die Kinderkommission noch stärker um den Schutz von Kindern kümmern. Die Mitglieder der KiKo fordern, dass das Thema im Bundestag noch stärker in den Fokus rückt: Regelungen sollen eingehalten werden und Gesetze geändert werden.