(29.06.2026) Im Mai haben wir berichtet:Im Bundestag wird über Änderungen am Behindertengleichstellungsgesetz beraten.
Das Gesetz soll dafür sorgen, dass Menschen mit Behinderung die gleichen Chancen haben wie Menschen ohne Behinderung, und ihnen helfen, im Alltag mitmachen zu können – wie alle anderen.
Die Bundesregierung möchte das Gesetz ändern. Sie will, dass es künftig noch weniger Barrieren im Alltag gibt.
Neue Regeln gegen Barrieren (2 von 4)
Am Montag gab es dazu eine Anhörung im Bundestag. In einer Anhörung sprechen Abgeordnete mit Fachleuten, damit sie mehr über ein Thema erfahren, bevor sie weiter über ein Gesetz beraten.
Einige Fachleute fanden den Gesetzentwurf nicht ausreichend. Dazu gehörte auch Britta Schlegel vom Deutschen Institut für Menschenrechte. Aus ihrer Sicht wird das Ziel, Barrieren abzubauen, mit dem Entwurf noch nicht erreicht.
Sie wünschte sich klarere Regeln für Firmen. In dem Gesetzentwurf gebe es zu viele Ausnahmen.
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Andere Fachleute warnten vor hohen Kosten für Firmen. Vor allem kleine Firmen könnten Probleme bekommen, wenn sie viel ändern oder umbauen müssen.
Ein anderer Experte machte deutlich, wie wichtig Barrierefreiheit im Alltag sei. Denn Menschen gehen nicht nur in Behörden. Sie gehen auch zum Bäcker, ins Café oder in den Laden.
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Auch Assistenzhunde waren Thema. Diese Hunde helfen Menschen mit Behinderung im Alltag.
Eigentlich dürfen sie ihre Menschen an viele öffentliche Orte begleiten. Doch viele Menschen wissen das noch nicht. Deshalb gibt es manchmal Probleme, wenn ein Assistenzhund mit in ein Geschäft oder eine andere Einrichtung soll. Die Fachleute wünschten sich deshalb mehr Aufklärung.