(23.02.2026) In der Kinderkommission haben Abgeordnete und Experten am 28. Januar 2026 darüber gesprochen, wie stark Kinder und Jugendliche heute unter Druck stehen. Dabei ging es um ihre mentale Gesundheit, also darum, wie es ihrer Seele und ihren Gefühlen geht. Fachleute berichteten in der öffentlichen Sitzung, dass sich viele junge Menschen oft gestresst, traurig oder überfordert fühlten. Gründe sind zum Beispiel hoher Leistungsdruck in der Schule, Konflikte in der Familie oder Sorgen wegen Krisen in der Welt.
Viele Kinder fühlen sich belastet (2 von 4)
Die Expertinnen und Experten erklärten, dass diese Belastungen in den vergangenen Jahren zugenommen hätten. Die Corona-Pandemie, Kriege und Zukunftsängste hätten bei vielen Menschen Spuren hinterlassen. Studien zeigten, dass mehr Kinder und Jugendliche psychische Probleme haben, also Probleme mit ihren Gefühlen und Gedanken. Manche von ihnen müssten lange auf Hilfe warten, weil es zu wenige Therapie- und Beratungsangebote gebe.
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In der Anhörung wurde gefordert, Kinder früher zu unterstützen. Hilfsangebote sollen leicht erreichbar sein und möglichst dort zu finden sein, wo Kinder ihren Alltag verbringen würden, zum Beispiel in Schulen. Schulsozialarbeit und Beratungsstellen seien hier besonders wichtig für junge Menschen. Wichtig sei außerdem, dass Kinder und Jugendliche selbst sagen könnten, was sie brauchen. Ihre Sicht solle stärker in politische Entscheidungen einfließen.
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Die Kinderkommission greift diese Hinweise nun in ihrer weiteren Arbeit auf. Sie setzt sich im Bundestag besonders für die Rechte und Interessen von Kindern ein. Am 25. Februar 2026 soll es eine weitere Sitzung zum Thema geben. Dann wird die Diskussion fortgesetzt und es geht darum, welche Schritte folgen können und was der mentalen Gesundheit von Kindern besonders hilft. Mehr über die Aufgaben der Kinderkommission steht auf der Seite der KiKo.