(29.01.2026) In der letzten Nachricht habt ihr gelesen, wer Tova Friedman ist. Sie hat jetzt im Bundestag gesprochen und dort erzählt, was sie als kleines Mädchen erleben musste. Sie und ihre Familie wurden damals von den Nationalsozialisten verfolgt, weil sie Juden waren. Die Nationalsozialisten hatten damals, vor mehr als 80 Jahren, die Macht in Deutschland.
„Erinnere dich“ (2 von 4)
Zusammen mit ihrer Mutter wurde Tova Friedman nach Auschwitz-Birkenau gebracht. Das war ein sogenanntes Konzentrationslager, in dem Menschen eingesperrt wurden. Tova Friedman hat im Bundestag berichtet, dass sie dort in einer dunklen Baracke schlafen mussten und es nie genug zu essen gab. Sie hat im Bundestag gesagt, dass sie in Auschwitz auf den Tod wartete. Denn sie wusste, dass dort viele Menschen ermordet worden waren.
„Erinnere dich“ (3 von 4)
Sie und ihre Mutter haben die Zeit im Lager überlebt. Als sie es Hand in Hand verlassen hätten, habe ihre Mutter ihr zugeflüstert: „Erinnere dich.“ Seitdem erinnere sie sich jeden Tag. Und sie erinnert andere daran, was vor mehr als 80 Jahren geschehen ist, damit sich das nicht wiederholt. Das hat sie jetzt auch im Bundestag getan.
„Erinnere dich“ (4 von 4)
Sie hat die Abgeordneten dazu aufgerufen, gegen Antisemitismus zu kämpfen. Antisemitismus bedeutet Judenfeindlichkeit oder Hass auf Juden. Antisemitismus nimmt auch in Deutschland wieder zu. Tova Friedman forderte deshalb, dass die Politikerinnen und Politiker in Deutschland alles dafür tun müssten, um Menschen jüdischen Glaubens zu schützen. Wenn ihr oder eure älteren Geschwister oder Eltern noch mehr von Tova Friedman lesen möchtet: Auf dem Jugendportal des Bundestages mitmischen.de gibt es ein Interview mit ihr und ihrem Enkel Aron.